OpenBSD/sparc64
OpenBSD/sparc64 läuft auf den 64-Bit-Sun-UltraSPARC-Maschinen, die
auf den UltraSPARC-Prozessoren I, II, III, IV, T1 und T2 basieren und
auf Fujitsu-SPARC64-Maschinen, die auf SPARC64-V-, SPARC64-VI- und
SPARC64-VII-Prozessoren basieren.
Eine Mailingliste für die OpenBSD/sparc- und
OpenBSD/sparc64-Portierungen ist unter
sparc@openbsd.org erreichbar.
Um die OpenBSD/sparc- und OpenBSD/sparc64-Mailingliste
zu abonnieren, sende eine E-Mail mit dem Inhalt
»subscribe sparc« an
majordomo@openbsd.org.
Bitte lies vorher unsere
Mailinglistenrichtlinie.
Der momentan Verantwortliche für die Portierung ist Mark Kettenis
(kettenis@openbsd.org).
Jeder andere kann gerne helfen!
Inhaltsverzeichnis
Geschichte:
Die ursprüngliche Portierung wurde von Eduardo Horvath für NetBSD gemacht
und zum ersten Mal im Januar 1999 veröffentlicht.
Das portieren auf OpenBSD begann im August 2001, Ende September wurde dann der
erste Binär-Snapshot veröffentlicht. Das portieren selbst wurde hauptsächlich
von Jason Wright und Artur Grabowski erledigt und zwar sowohl auf SBus- als auch
auf PCI-Maschinen, sodass eine breite Hardware-Unterstützung schon gegeben war,
bevor das System überhaupt in den Multiuser-Modus booten konnte.
OpenBSD 3.0 war die erste offizielle Version von OpenBSD/sparc64,
und seitdem wurde Unterstützung für viele neue Geräte hinzugefügt
(einschließlich solcher, die für die X11R6 Unterstützung gebraucht werden).
Die anderen Architekturen, die OpenBSD unterstützt, profitieren auch,
da einige Bugs durch die 64-Bit big endian Natur des UltraSPARC
aufgedeckt werden.
Sun verwehrte uns den Zugriff auf benötigte Dokumentationen für die
(sehr bizarre) Hostbridge und Caches der UltraSPARC-III-Maschinen,
sodass einige Jahre verloren gingen, bis die Änderungen an diesen
Maschinen (und auch die undokumentierten Prozessorbugs) über
Reverseengineering ermittelt werden konnten. 2007 war Sun
endlich davon überzeugt die fehlenden Informationen
zu veröffentlichen, was den Entwicklungsprozess beschleunigte.
OpenBSD 4.0 war daher das erste Release, das Unterstützung für
UltraSPARC-III-basierte Maschinen mit sich brachte. OpenBSD 4.3 war
das erste Release mit SMP-Unterstützung und OpenBSD 4.4 war das erste
Release, das UltraSPARC-IV-, UltraSPARC-T1-, UltraSPARC-T2-,
SPARC64-V, SPARC64-VI- und SPARC64-VII-Prozessoren unterstützt.
Und da immer ein paar Kleinigkeiten fehlen, führen wir unsere Arbeit
fort ...
Momentaner Status:
Momentan kann die meiste Hardware, die die Entwickler zur Verfügung haben,
in den Multiuser-Modus booten und bietet genug Unterstützung für
die onboard-Geräte, sodass man sie schon ganz gut gebrauchen kann.
Das ,X Window System' wird auf den meisten Systemen unterstützt.
Beschleunigte Treiber gibt es für ATI-Karten, UPA Creator, Creator 3D
und Elite 3d. Man kann X mit allen unterstützten SBus-Karten
sowie den onboard ATI-Grafikchips, der UPA Creator, Creator 3D,
oder der Elite 3D mit der Boot-Auflösung/Tiefe
mittels des wsfb(4)-Treibers im Framebuffer-Modus betreiben.
Die Anweisungen, wie man den beschleunigten und unbeschleunigten
X Server aktiviert, befinden sich in der Datei
/usr/X11R6/README auf dem installierten System.
Projekte (in keiner bestimmten Reihenfolge):
- Verbessern des pmap Moduls, um die Anzahl der teuren "cache flushes"
zu reduzieren.
- Fixen der BE64 Probleme im Userland, sobald sie entdeckt werden.
- Verbessern der architekturspezifischen Dokumentation.
- Beschleunigte X-Server für die cgsix-Framebuffer.
- Fixen des CD-ROM-Interruptspins, welcher auf einigen Maschinen
auftritt.
- Framebuffertreiber für nicht unterstützte PCI-Videokarten schreiben.
Unterstützte Hardware:
Unterstützte Maschinen
Auf folgenden Maschine läuft OpenBSD/sparc64 (bzw. sollte laufen):
- Ultra 1/1E
- Ultra 2
- Ultra 3 Mobile Workstation
- Ultra 5/10
- Ultra 25/45
- Ultra 30/60/80
- SPARCengineUltra AX
- SPARCengineUltra AXe
- SPARCengineUltra AXi
- SPARCengineUltra AXdp
- SPARCengineUltra AXmp
- SPARCengine CP1500
- Enterprise 150
- Enterprise 220R
- Enterprise 250
- Enterprise 420R
- Enterprise 450
- Enterprise 3000/4000/5000/6000
- Enterprise 3500/4500/5500/6500
- Enterprise 10000
- Sun Blade 100/150
- Sun Blade 1000/2000
|
- Sun Blade 1500/2500
- Sun Blade T6300
- Sun Blade T6320
- Sun Fire V100/V120
- Sun Fire V125
- Sun Fire V210/V240/V440
- Sun Fire V215/V245
- Sun Fire V250
- Sun Fire 280R
- Sun Fire V480/V880
- Sun Fire V490/V890
- Sun Fire V1280
- Sun Fire T1000/T2000
- Sun SPARC Enterprise T5120/T5220
- Sun SPARC Enterprise T1000/T2000
- Sun SX1500
- Sun SX2500
- Sun SX3200
- Netra AX1105
- Netra AX2200
- Netra X1
- Netra 20/T4
|
- Netra 120
- Netra 210/240/440
- Netra 1280
- Netra 1290
- Netra T1 100/105
- Netra T1 AC200/DC200
- Netra T 1100
- Netra T 1120/1125
- Netra T1 1400/1405
- Netra CP3060
- Netra CP3260
- Netra T2000
- Netra T5220
- Momentum Leopard-V
- Fujitsu PRIMEPOWER 250/450
- Fujitsu PRIMEPOWER 650/850
- Fujitsu SPARC Enterprise T1000/T2000
- Fujitsu SPARC Enterprise T5120/T5220
- RDI/Tadpole Ultrabook 170/200
- Tadpole SPARCLE 550SX/650SX
- Tadpole Viper
|
Bitte beachte, dass bei Maschinen wie etwa Ultra1, Ultra2, Enterprise 220R
und SPARC Enterprise T5120/T5220 möglicherweise ein Upgrade des Flashprom
notwendig sein kann, bevor OpenBSD erfolgreich installiert werden kann.
SPARC-Enterprise-T5120/T5220-Maschinen benötigen mindestens OBP 4.28.0.
Die PRIMEPOWER-650/850-Maschinen werden nur mit SPARC64-V-CPU
unterstützt.
Unterstützte Geräte
- Prozessoren
- Sun UltraSPARC I
- Sun UltraSPARC II, IIi, IIe
- Sun UltraSPARC III, III+, IIIi
- Sun UltraSPARC IV
- Sun UltraSPARC T1
- Sun UltraSPARC T2
- Fujitsu SPARC64-V
- Fujitsu SPARC64-VI
- Fujitsu SPARC64-VII
- Tastaturen/Mäuse
- Type 4, 5 und 6 Tastaturen an Zilog seriellen Schnittstellen (zskbd)
- Type 4, 5 und 6 Tastaturen an NS16550 seriellen Schnittstellen (comkbd)
- Type 6 und Typ 7 Tastaturen an USB (ukbd)
- PS/2 AT Tastaturen (pckbd)
- Sun Mäuse auf Zilog (zstty) oder NS16550 (com) seriellen Schnittstellen
- Sun Mäuse an USB (ums)
- PS/2 Mäuse (pms)
- Framebuffer
- SBus Video:
- bwtwo - monochrom, nicht beschleunigt
- cgthree - 8-bit Farben, nicht beschleunigt
- cgsix - 8-bit Farben, beschleunigt
- cgtwelve - 24-bit Farben, beschleunigt (aber der Treiber unterstützt keine Hardwarebeschleunigung)
- Fujitsu AG-10e
(agten)
- 24-bit Farben, beschleunigt (zurzeit nur im nicht beschleunigten 8-Bit-Modus
unterstützt)
- Parallax XVideo und PowerVideo
(tvtwo)
- 24-bit Farben, beschleunigt (aber der Treiber unterstützt die
Hardwarebeschleunigung nicht)
- RasterFlex-Familie
(rfx)
- 8/24-bit Farben, beschleunigt (zurzeit nur im nicht beschleunigten 8-Bit-Modus unterstützt)
- Southland Media Systems MGX und MGXPlus (mgx)
- 24-bit Farben, beschleunigt (zurzeit nur im nicht beschleunigten 8-Bit-Modus
unterstützt)
- Vigra
VS10, VS11 und VS12 SBus frame buffers - 8-bit Farben, nicht-beschleunigt,
auswählbare VGA- und Sun-kompatible Video-Modi
- ZX
(aka Leo) - 8 oder 24-bit Farben, overlay planes,
double-buffered, 3-D Beschleunigung
- PCI Video:
- ATI Rage (vgafb),
einschließlich des PGX und PGX24 on-board framebuffers
- UPA Video:
- Creator/Creator 3D/Elite 3D (creator)
- SCSI Host Adapter
- SBus NCR53c9x Adapter (esp)
- SBus 10/100Mbit SunSwift Ethernet+SCSI Karten, aka HME + FAS366 Karten (esp)
- SBus und PCI Qlogic Adapter (isp)
- PCI NCR53c8xx Adapter (siop)
- Auf Adaptec AIC-7770, AIC-7850, AIC-7860, AIC-7870, AIC-7880,
AIC-7890, AIC-7891, AIC-7892, AIC-7895, AIC-7896, AIC-7897 und
AIC-7899 basierte PCI-Hostadapter
(ahc)
- AMD-Am53c974-PCscsi-PCI-Hostadapter einschließlich der Tekram
DC-390
(pcscp)
- LSI Logic Fusion-MPT (Symbios Logic/NCR)
(mpi)
- LSI53C1020, LSI53C1020A, LSI53C1030, LSI53C1030T, LSI53C1035,
- LSIFC909, LSIFC919, LSIFC919X, LSIFC929, LSIFC929X, LSIFC949, LSIFC949X,
- LSISAS1064, LSISAS1064E, LSISAS1068, LSISAS1068E
- Areca Technology Corporation PCI-X- und PCI-Express-Sata-RAID-Controller
(arc)
- PCI IDE Controller (pciide)
- Acer Labs M5229
- CMD Technology PCI0646, PCI0680
- National Semiconductor PC87415
- Promise PDC20267, PDC20267, PDC20268
Andere PCI IDE Adapter funktionieren möglicherweise, sind aber nicht getestet.
- CD-ROM und DVD-ROM Laufwerke (cd)
- Die meisten SCSI CD-ROM, CD-R, CD-RW, DVD und DVD-RW Laufwerke.
- Die meisten ATAPI (IDE) CD-ROM, CD-R, CD-RW, DVD and DVD-RW Laufwerke.
- Ethernet Adapter
- onboard SBus AMD Lance Ethernet (le)
- SBus AMD Lance Karten (le)
- SBus 10/100Mbit qec+be Sun FastEthernet 1.0 Karten (qec/be)
- SBus Quad 10Mbit qec+qe Sun Quad Ethernet (qec/qe)
- onboard SBus und PCI HME Ethernet (hme)
- SBus 10/100Mbit hme Ethernet Karten (hme)
- SBus 10/100Mbit SunSwift Ethernet+SCSI Karten (hme)
- SBus Quad 10/100Mbit hme und qfe Quad Fast Ethernet Karten (hme)
- PCI Fast Ethernet (hme)
- PCI Quad Fast Ethernet (hme)
- PCI Gigabit Ethernet (gem)
- PCI GigaSwift Ethernet (cas)
- Alteon Tigon I/II-basierte Adapter (ti)
- Digital-DC21x4x-basierte PCI-Adapter (de)
- Davicom DM9102 Ethernet (dc)
- Intel-21145-basierte Adapter (dc)
- Intel-i8255x-basierte (mit Ausnahme von i82556) Adapter (fxp)
- 3Com-3c9xx-EtherLink XL-Adapter (xl)
- SMC 83C170 ("EtherPower II") (EPIC/100) (epic)
- AMD PCnet-basierte PCI-Adapter (pcn)
- Adapter, die auf Intel i82540, i82541, i82542, i82543, i82544, i82545, i82546, i82547, i82571, i82572 und i82573 (em) basieren
- Broadcom-BCM570x- (a.k.a. Tigon3) basierte PCI-Adapter (bge)
- Sundance/Tamarack-TC9021-basierte PCI-Adapter (stge)
- RealTek-8129/8139-basierte Adapter (rl)
- Realtek-8169/8169S/8110S-basierte PCI-Adapter (re)
- Tehuti-Networks-10Gb-basierte PCI-Adapter
(tht)
- ADMtek AN986-basierte USB-Adapter (aue)
- ASIX-Electronics-AX88172-basierte USB Adapter (axe)
- CATC USB-EL1210A-basierte USB Adapter (cue)
- Davicom DM9601 USB Ethernet Adapter (udav)
- Kawasaki LSI KL5KUSB101B-basierte USB Adapter (kue)
- Realtek-RTL8150L-basierte USB Adapter (url)
- Wireless Ethernet Adapter
- Atheros-IEEE-802.11a/b/g-PCI/CardBus-Adapter
(ath)
- Atheros-USB-IEEE-802.11a/b/g-USB-Adapter
(uath)
- Atmel-AT76C50x-IEEE-802.11b-USB-Adapter
(atu)
- Conexant/Intersil-Prism-GT-Full-MAC-IEEE-802.11a/b/g-PCI-Adapter
(pgt)
- Marvell-Libertas-IEEE-802.11b/g-Compact-Flash-Adapter (werden als PCMCIA-Adapter erkannt)
(malo)
- Ralink-Technology-IEEE-802.11a/b/g-PCI/CardBus-Adapter
(ral)
- Ralink-Technology-IEEE-802.11b/g-USB-Adapter
(ural)
- Ralink-Technology-IEEE-802.11a/b/g-USB-Adapter
(rum)
- TI-ACX100/ACX111-IEEE-802.11a/b/g-PCI-Adapter
(acx)
- WaveLAN/IEEE-, PRISM 2-3- und Spectrum24-IEEE-802.11b-PCMCIA/PCI/USB
(wi)
- WAN-Adapter
- SBE- (zuvor als Lan Media Corporation bekannt) SSI-(T1)/HSSI/DS1/DS3-WAN-Interfaces (lmc)
- Universal Serial Bus (USB) Geräte
- USB Audio (uaudio)
- USB Diamond MultiMedia Rio MP3 Player (urio)
- USB Ethernet Adapter (
aue,
axe,
cue,
kue,
udav,
url)
siehe oben
- USB Generic Human Interface Geräte (catch-all) (uhid)
- USB Handspring Visor (uvisor)
- USB Hubs (uhub)
- USB Tastaturen (ukbd)
- USB-Massenspeichergeräte, z. B. USB-Diskettenlaufwerke und USB-Memorystick-Controller (umass)
- USB Mäuse (ums)
- USB Modems (umodem)
- USB Drucker (ulpt)
- USB Scanner (uscanner, usscanner)
- USB-USB Kabel (upl)
- USB Y@p phone (uyap)
- Sound Geräte
- onboard SBus CS4231 (audiocs)
- onboard EBUS/PCI CS4231 (audioce)
- Trident 4DWAVE-DX/NX, Sis 7018, ALi M5451 (autri)
- Ensoniq AudioPCI (eap)
- ESS Solo-1 PCI AudioDrive (eso)
- Serielle Geräte
- onboard SBus Zilog 8530 (zs)
- onboard EBUS Infineon (Siemens) 82532 (sab)
- onboard 16550 kompatible (com)
- SBus magma serielle Port Karten, einschließlich: 4Sp, 8Sp, 12Sp, 16Sp, LC2+1Sp, 2+1Sp, 4+1Sp, 8+2Sp, 2+1HS Sp (magma)
- SBus spif serielle Port Karten (spif)
- Aurora SBus sio2/pio1 (asio/apio)
- serielle/parallele PCI-Kommunikationskarten (puc)
- Kryptographie Beschleuniger
- Hifn 6500 (lofn)
- Hifn 7751/7811/7951/7955/7956-basierte Boards (hifn)
- Bluesteelnet 5501/5601, Broadcom uBsec 5801/5802/5805/5820/5821/5822/5823 (ubsec)
- PC Cards (PCMCIA)
- PCMCIA Controller:
- Wireless Ethernet Adapter:
- Radio-Empfänger Geräte (radio)
- D-Link DSB-R100 USB Radio Gerät (udsbr)
- Verschiedene Geräte
- EBus Beeper (beeper)
- Performance Zähler/system controller (uperf)
- FireHose Controller (fhc)
- Central Controller (central)
- Clock board (clkbrd)
- SBus Expansion Subsystem (SUNW,xbox) (xbox)
[Bisher auf Nicht-DMA-Geräte beschränkt]
- onboard Floppylaufwerke in SBus-Systemen (wie zum Beispiel Ultra 1 und Ultra 2)
(fdc)
- Hardware-Überwachungs-Sensoren, einschließlich:
- Analog Devices AD7416, AD7417 und AD7418
(adc)
- Analog Devices ADM1021
(admtemp)
- Analog Devices ADM1024
(admlc)
- Analog Devices ADM1025
(admtm)
- Analog Devices ADM1030
(admtmp)
- Analog Devices ADM1031
(admtt)
- Analog Devices ADT7460
(adt)
- National Semiconductor LM75, LM77
(lmtemp)
- National Semiconductor LM78, LM78-J, LM79
(lm)
- National Semiconductor LM87
(lmenv)
- Maxim DS1624/DS1631/DS1721
(maxds)
- Maxim MAX6642/MAX6690
(maxtmp)
- Philips PCF8591
(pcfadc)
- Meinberg Funkuhren, einschließlich:
- GPS170PCI-3.3V/5V-6-Kanal-GPS-Empfängerkarte (mbg)
- PCI32-5V-DCF77-Zeitsignalstationsempfängerkarte (mbg)
- PCI509-5V-DCF77-Zeitsignalstationsempfängerkarte (mbg)
- PCI511-3.3V/5V-DCF77-Zeitsignalstationsempfängerkarte (mbg)
Nicht unterstützte (oder ungetestete) Maschinen
- Sun Fire V445
- Sun Fire 3800/4800/4810/6800
- Sun Fire E2900/E4900/E6900
- Sun Fire 12K/15K
- Sun Fire E20K/E25K
- Sun SPARC Enterprise T5140/T5240
- Sun Blade T6340
- Sun SPARC Enterprise T5440
- Sun Netra CT 400
- Sun Netra CT 410
- Sun Netra CT 800
- Sun Netra CT 810
- Sun Netra CT 820
- Sun Netra FT 1800
- Sun Netra CP2040
- Sun Netra CP2060
- Sun Netra CP2080
- Sun Netra CP2140
- Sun Netra CP2160
- Sun Netra CP2300
|
- Sun Netra T5440
- Sun SPARC Enterprise M3000
- Sun SPARC Enterprise M4000/M5000/M8000/M9000
- Fujitsu HALstation 330/350/375/385
- Fujitsu S-7/300
- Fujitsu GP7000F Model 200/400/600/1000/2000
- Fujitsu PRIMEPOWER 200/400/600/1000/2000
- Fujitsu PRIMEPOWER 900/1500/2500
- Fujitsu SPARC Enterprise M3000
- Fujitsu SPARC Enterprise M4000/M5000/M8000/M9000
- Fujitsu FX1
- Tadpole Ultrabook IIi
- Tadpole/Sun Voyager IIi
- Tadpole Sparcbook 5000/6000
- Tadpole Bullfrog / Bullfrog EXP / V2 Bullfrog I
- Naturetech 737S
|
- Naturetech 747S
- Naturetech 777S/E/ES/P/V
- Naturetech 878P
- Naturetech 888P
- Naturetech Meso 999
- Naturetech Proso 2000
- Naturetech Proso 2400
- Naturetech Proso 2600
- Themis USP-2
- Themis USPIIi-1V/3V
- Themis USPIIe-Gb/USB/cPCI
- Themis USPIIIi
- Themis RES-32s
- Themis T2BC
- Force Computers CPU-50/CPU-50G
- Force Computers CPU-56/CPU-56T
- Force Computers CPCI-520
- Force Computers CPSB-560
|
Nicht unterstützte Geräte:
- SBus-Karten, die oben nicht aufgeführt sind.
- PCI-Videokarten, die oben nicht aufgeführt sind.
Hardwaredokumentation:
Vor 2007 war es extrem schwierig bis unmöglich die notwendige
Hardware-Dokumentation für diese Maschinen zu erhalten. Mitglieder aus
unserem Team (speziell David Gwynne) waren maßgeblich daran beteiligt
Sun unter Druck zu setzen und dazu zu überreden in ihren Archiven zu
graben und die Datenblätter zu suchen, die sie intern verfasst haben um
ihren Ingenieuren die Arbeitsweise ihrer Chips zu erklären. Diese
Dokumente sind nun unter
http://wikis.sun.com/display/FOSSdocs/Home verfügbar.
Es fehlen immer noch ein paar Dokumente auf der Seite, darum möchten wir
interessierte Entwickler bitten Sun zu kontaktieren und zusätzliche
Informationen anzufordern.
Wo man OpenBSD/sparc64 herbekommt und wie man es installiert:
Die neueste unterstützte Version von OpenBSD/sparc64 ist
OpenBSD 4.4.
Hier sind die
OpenBSD/sparc64-4.4-Installationsanweisungen
.
Snapshots werden ab und an erstellt, und sind
hier
genauso wie auf den
Mirrors verfügbar.
Hier sind auch die
OpenBSD/sparc64 Snapshot Installationsanleitungen
zu finden.
Es werden mehrere Installationsmedien angeboten, sodass
OpenBSD/sparc64 via CD, Diskettenbootimages auf einigen Modellen,
Minirootimages für Maschinen ohne Diskettenlaufwerk installiert
oder aktualisiert werden kann, genauso wie über Netzwerk
oder auch ohne Festplatte.
- CD-Boot:
von der CD zu booten bietet ein kleines ffs-Dateisystem mit einem Kernel, der die populärsten
Gerätetreiber für die UltraSPARC Architektur enthält.
Die aktuellste Liste von Treibern auf diesem Image finden sich in der
RAMDISK Konfigurationsdatei.
Die CD kann am OpenFirmware Prompt mit
boot cdrom
gebootet werden.
- Floppy A (floppy44.fs)
Booten von der Diskette bietet ein kleines FFS-Dateisystem mit einem
Kernel zur Unterstützung der folgenden sparc64-Hardware:
Es enthält Unterstützung für die Onboardgeräte, die man in diesen
Maschinen findet, aufgrund von Platzmangel jedoch nur wenige Treiber.
Es gibt zum Beispiel keine CD-ROM-Unterstützung und erlaubt dir
daher keine Installation von einer CD-ROM. Die aktuelle Liste
mit den Treibern für dieses Image findet sich in der
RAMDISKU1-Kernelkonfigurationsdatei.
Die Diskette kann am OpenFirmware-Prompt mit folgendem Befehl gebootet
werden:
boot floppy
- Floppy B (floppyB44.fs)
Booten von der Diskette bietet ein kleines FFS-Dateisystem mit einem
Kernel zur Unterstützung der folgenden sparc64-Hardware:
- SPARCengineUltra AX
- SPARCengineUltra AXe
- SPARCengineUltra AXi
Es enthält Unterstützung für die Onboardgeräte, die man in diesen
Maschinen findet, aufgrund von Platzmangel jedoch nur wenige Treiber.
Es gibt zum Beispiel keine CD-ROM-Unterstützung und erlaubt dir
daher keine Installation von einer CD-ROM. Die aktuelle Liste
mit den Treibern für dieses Image findet sich in der
RAMDISKU5-Kernelkonfigurationsdatei
Die Diskette kann am OpenFirmware-Prompt mit folgendem Befehl gebootet
werden:
boot floppy
- Miniroot (miniroot44.fs)
Miniroot bietet die selbe Installationsumgebung wie die bootbare CD und ist
für leichtes Bootstrapping gedacht, wenn sich bereits ein Betriebssystem
auf der Maschine befindet. Nachdem man das miniroot mit Hilfe von dd
in die erste Swap Partition gespeichert hat, kann man es über den
OpenFirmware prompt mit einem Kommando wie
boot disk:b
booten. (die Festplattenangabe kann selbstverständlich abweichen, je
nach gewählter Swap-Partition).
- Netzwerk Boot (ofwboot.net, bsd.rd)
In einer festplattenlosen Konfiguration ist es auch möglich den OpenBSD/sparc64
boot loader ofwboot.net mittels tftp aus dem Netzwerk laden und das
bsd.rd Standalone Miniroot über NFS ansprechen.
In der
diskless(8)
Manual-Seite gibt es die Details zum Aufsetzen einer Netzwerk Boot-Umgebung.
Bedenke bitte, dass das Booten von einer Floppy auf der Maschine nicht funktionieren muss;
außerdem können Ultra 1, 1E und 2 Systeme ein PROM Update
benötigen (was sie normalerweise nicht brauchen, wenn du Solaris im
64-Bit-Modus booten können); Details finden sich in den
Installationshinweisen.
www@openbsd.org
$OpenBSD: sparc64.html,v 1.134 2008/11/09 19:00:51 tobias Exp $